(Frei-)Verlorensuche

Die Aufgabenstellung:
In einem Gelände (meist Wald) von einer fest definierten Größe (z.B. 30×30 Meter, 50 x 50 Meter) wird eine bestimmte Anzahl von Dummys versteckt. Dabei sind die Dummys nicht unbedingt leicht zugänglich, sondern können auch unter Gehölz, Blättern oder Hecken liegen, in einer Baumritze versteckt sein oder einem Bachlauf. Mit höherem Schwierigkeitsgrad wird das Gelände unzugänglicher gestaltet (dichter Bewuchs, Hecken und Dornen).

Weder Hund noch Hundeführer kennen die Verstecke. Bei Übungsbeginn positionieren sich Hund und Hundeführer am Rand der Fläche. Von dort wird der Hund mit einem Kommando ins Suchgebiet geschickt. Nacheinander soll er nun die verschiedenen Dummys aufspüren und zum Hundeführer bringen. Der Hundeführer darf sich dabei nur auf einer geraden Linie neben dem Suchgebiet bewegen. Außer dem ersten Kommando sind keine weiteren Kommandos durch den Hundeführer erwünscht, der Hund soll möglichst frei und selbständig arbeiten.

In Prüfungen wird die Zahl der Dummys, die der Hund finden muss, häufig individuell vom Richter bestimmt. Er entscheidet dies u.a. danach, wie sich der Hund bei Suche präsentiert.

Mögliche Fehler:
Hat der Hund einmal ein Dummy aufgespürt und ins Maul genommen, muss er dieses umgehend (d.h. auf direktem Weg) zum Hundeführer bringen. Auf keinen Fall darf er das Dummy gegen ein anderes tauschen, das er unterwegs noch findet. Das ist ein sogenannter „schwerer Fehler“. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass der Hund möglichst breit und systematisch sucht, d.h. in der gesamten Fläche und nicht z.B. nur in einer Ecke oder nur vorne, nur ganz hinten etc.

Text: Sandra Schick

YouTube-Video: (vermutlich von einer „Dummy A“-Prüfung)