Monatsarchiv: Januar 2018

.

Blick zurück auf 2017

Auch wenn das neue Jahr schon einige Stunden begonnen hat, so möchte ich es nicht versäumen, noch einen kleinen Blick zurück auf 2017 zu werfen. :-) Im vergangenen Jahr rückte der Sport zeitweise sehr in den Hintergrund. Unser Zweibeinernachwuchs kam ja zu Beginn des Sommers zur Welt. Somit war sowohl die Prüfungs- als auch die Trainingssaison 2017 ziemlich kurz.

Im März und April hatten Nayla und ich noch erfolgreich zwei Workingtests absolviert. Im März den offenen Retriever WT „Wäller Wind“ und im April folgte unser erster Start bei einem Jagdspaniel-Klub-WT am Donnersberg. Dann kam auch schon die Sommer-Baby-Pause. Erst Ende August konnten wir das Training nochmal aufnehmen und im Oktober starteten wir dann erfolgreich beim hiesigen Retriever-WT „Work & More“. Zum Jahresabschluss liefen wir die Dummyprüfung in Novice beim Jagdspaniel-Klub in Ensheim.

Unsere erfreuliche Serie der bestandenen Prüfungen und WTs hat auch in diesem Jahr weiter angehalten: Wir sind durch keine Prüfung durchgefallen, haben alle bestanden. Dabei reichten die Noten von G (Gut) über SG (Sehr gut) bis V (Vorzüglich). Ich bin sehr stolz auf den kleinen verrückten Hund.

Allerdings habe ich zeitweise schon ein etwas schlechtes Gewissen gegenüber Nayla. Sie ist ein echter Traumhund und könnte noch viel besser arbeiten wenn mir mehr Zeit fürs Training bliebe. Aber das wird sich in naher Zukunft auch mit zwei Kindern nicht ändern. Nayla selbst kommt damit aber sehr gut klar. Ein weiterer Grund warum ich diesen Hund so sehr liebe… smilie-verliebt Sie ist – obwohl Arbeitstier – absolut unproblematisch im Alltag. Auch wenn sie längere Zeit ohne Arbeit auskommen muss – so wie in den Wochen vor und nach der Geburt unseres Nachwuchses – bleibt Nayla trotzdem ausgeglichen und lässt sich ihre Unterforderung kaum anmerken. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie genügsam auch Hunde aus jagdlicher Arbeitslinie sein können  – wenn man es versteht, mit ihnen richtig umzugehen und sie nicht von Anfang an mit Arbeit und noch mehr Arbeit „kirre macht“… 😉

Last but not least noch ein paar Worte zu Chiara. Ihre große OP liegt ja nun schon genau ein Jahr zurück. Leider läuft sie inzwischen immer schlechter. Auch die eigentlich gesunde Seite bereitet ihr zunehmend Probleme. Sie bricht sehr häufig mit der Hinterhand zusammen und muss dann oft von mir wieder aufgerichtet werden. Es ist sehr traurig sie so zu sehen. Dennoch scheint sie noch Freude am Leben zu haben. Solange sie noch morgens freudig umherwatschelt und aufs Futter wartet und im Rahmen ihrer beschränkten Möglichkeiten zurecht kommt, bin ich froh und hoffe, dass sie uns noch eine Weile erhalten bleibt!